Wir Menschen, als Bewohner dieses Planeten, sind ein Teil der Natur. Leider ist sich der moderne Mensch dessen oft nicht mehr bewusst. Früher kam nur das auf den Tisch, was im eigenen Garten gewachsen ist – heute ist uns alles jederzeit zugänglich, und wir leben nicht mehr im Einklang mit der Natur.
All das – zusammen mit langen Arbeitstagen und alltäglichem Stress – wirkt sich auf unsere Gesundheit aus und zeigt sich letztendlich auch auf unserer Haut.
Der Mensch sollte immer ganzheitlich betrachtet werden. Es ist wichtig, was wir essen, was wir trinken, welche Luft wir atmen, was wir sagen, was wir denken und was wir fühlen. All diese Faktoren bestimmen, wie gesund und wie glücklich wir sind. Sie beeinflussen unsere innere Balance und unsere Schwingung.
Unsere Haut, das größte Organ unseres Körpers, kann unsere Gefühle widerspiegeln und nach außen sichtbar machen. Wenn es uns psychisch nicht gut geht, kann sich das in Hautveränderungen oder Hautproblemen zeigen.
In der Hautpflege ist es sinnvoll, sich an eine einfache Regel zu halten:
„Gib deiner Haut nur das, was du auch essen würdest.“
Um sich den Kauf zahlreicher Duschgels zu ersparen und gleichzeitig Plastikmüll zu reduzieren, ist das Herstellen von Naturseifen eine wunderbare Lösung. Es macht unglaublich viel Spaß – so sehr, dass man oft gar nicht mehr damit aufhören möchte. So war es auch bei mir: Nachdem ich 2015 meine ersten Seifen hergestellt habe, gab es kein Zurück mehr. 😊
Am Anfang ist es wichtig, sich mit der Theorie vertraut zu machen, damit die Seifen auch gelingen. Dazu gehört das Verständnis für die Eigenschaften von Ölen und Fetten, die Anwendung ätherischer Öle sowie das Berechnen von Seifenrezepten. Und ja – man sollte auch kein Problem damit haben, am Ende einiges an fettigem Geschirr zu spülen. Aber das nehme ich gerne in Kauf.
Seifensieden macht große Freude. Es gibt unzählige Möglichkeiten, kreativ zu werden, und man hat immer eine hochwertige, selbstgemachte Seife – für sich selbst, die Familie und Freunde.
Falls du auch schon länger darüber nachdenkst, dich aber noch nicht traust, selbst Seifen herzustellen, bist du herzlich zu meinem Seifensieden-Workshop eingeladen!
Ich biete regelmäßig Workshops im Bildungshaus Retzhof in Leibnitz an. Dort findet der Kurs in einer etwas größeren Gruppe statt – meist sind wir zwischen 10 und 12 Personen.
Wenn du dir jedoch eine persönlichere, ruhigere Atmosphäre wünschst, gibt es noch eine besondere Möglichkeit: Workshops bei mir zu Hause, in meinem eigenen Seifenstudio. Dort ist Platz für maximal drei Personen – du kannst aber auch ganz alleine kommen und die Erfahrung in deinem eigenen Tempo genießen.
Warum selber machen, wenn ich es kaufen kann?
In allem, was du tust – sei es bei der Gartenarbeit, beim Kochen oder beim Herstellen von Naturkosmetik – fließt deine ganz persönliche, einzigartige Energie mit ein.
Wenn du etwas mit Liebe und Leidenschaft erschaffst, wird das spürbar.
Es macht einen großen Unterschied, ob du währenddessen ganz im Moment bist:
Welche Gedanken denkst du?
Wie fühlst du dich?
Bist du im Frieden, in der Freude, in der Achtsamkeit?
Denn genau diese Energie überträgt sich auf das, was du erschaffst.
Wir alle kennen es: Mit Liebe gekochtes Essen schmeckt nicht nur besser – es nährt uns auf eine tiefere Weise. Es liegt nicht schwer im Magen, sondern wirkt wie Balsam für Körper und Seele.
Die geheime Zutat
Die Zutat, die jedes Produkt wirklich besonders macht, ist immer die Liebe.
Der kreative Prozess selbst kann wie eine Meditation sein.
Du bist ganz im Hier und Jetzt, achtsam, verbunden – und offen für die kreative Energie, die in Form von Ideen und Inspiration zu dir fließt.
Egal, was du selbst herstellst: Es wird immer eine andere Qualität haben als etwas Gekauftes. Dein Körper und deine Seele können diesen Unterschied spüren – und es wird dir guttun.
Gleichzeitig übernehmen wir damit auch Verantwortung für unsere Umwelt. Jeder von uns kann bewusstere Entscheidungen treffen und darauf achten, im Alltag weniger Müll zu produzieren.
Inspiration für dich: Tauschen statt kaufen
Stell dir vor: Deine Nachbarin macht wunderschöne, selbstgemachte Kerzen – und du stellst Naturseifen her. Warum nicht tauschen?
Oder du hast eine reiche Tomatenernte im Garten und kannst gar nicht alles verbrauchen – tausche sie gegen anderes frisches Gemüse!
Eine besonders schöne Idee: Organisiere mit deinen Freunden einen vorweihnachtlichen Tauschmarkt. Jeder bringt mit, was er selbst hergestellt hat – und so entstehen ganz persönliche, liebevolle Geschenke.